Gastartikel von Yasemin Kücük

Jeder Anfang ist schwer

Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Aber das wissen wir alle schon. Ich möchte etwas schon vorweg sagen. Mir geht es immer nur um eines, Mut zu machen, dass auch der schlimmste Schicksalsschlag, keine Ausrede dafür ist, im Mitleid zu versinken. Im Gegenteil sie machen uns stärker.
Meine Kindheit war von vielen Ereignissen geprägt. Meine Eltern trennten sich, meine Mama starb als ich sechs war. Zuerst Kinderheim und Pflegefamilie danach zog mich meine Oma gross. Mein ganzes Leben lang hatte ich tief verankerte Glaubenssätze, wie: Ich wäre nicht liebenswert, unerwünscht, nur geduldet. Ich war gegen alles und jeden, auch gegen mich selbst. Ich fühlte mich vom Leben verraten und im Stich gelassen. Ich zog durch diese innere Haltung viele falsche Menschen in mein Leben. Immer wieder kamen diese depressiven Phasen, ich bemitleidete mich selbst und sah keinen Sinn.  Egal was ich tat, es hörte nicht auf. Ich dachte das ist das Leben, besser wird es nicht und diesen Schmerz konnte ich nicht ertragen. Im Alter von 20 Jahren, nach einer schmerzhaften Trennung, stellte ich das Leben einmal mehr infrage. Ich wollte einen Schlussstrich ziehen. Dieses Gefühl ständig alleine gelassen zu werden, zerfrass mich innerlich.

Zufälle gibt es nicht

Wie durch „Zufall“ fielen mir die Tage danach immer mehr Bücher und Artikel auf, über Themen wie positives Denken und das Gesetz der Resonanz. Damals Fremdwörter für mich. Ich las ein Buch nach dem anderen. Früher hasste ich es alleine zu sein, als ich diese Bücher für mich entdeckte, änderte sich das. Monate lang las ich Buch um Buch, ich begann die Zeit mit mir alleine zu geniessen, sogar zu lieben. Diese Bücher schafften es doch tatsächlich meine ganze Ansicht zum Leben, meine ganze Einstellung zu allem was ich war, zu ändern. „Erfolgreich wünschen 3.0“ von Pierre Franckh, war das Prägendste. Ich fühlte mich, als hätte ich mit dem „Gesetz der Resonanz“, die Entdeckung des Jahrhunderts gemacht und müsste jedem dieses Wunder mitteilen. Ich fing an zu glauben, dass ich allein durch meine Gedanken, alles in meinem Leben so haben kann, wie ich es möchte. Es machte Sinn für mich, dass man das anzieht, was man denkt, fühlt oder ausstrahlt. Was denn sonst? Seither übte ich mich jeden Tag mehr darin, positiv zu sein. Heute glaube ich an das Gute, und dass alles im Leben einen Grund hat. Das Universum oder wie man es nennen mag, meint es gut mit uns. Warum sollte es auch nicht? Wir sind wunderbar. Aber das können wir erst sehen, wenn wir bereit sind, die bequeme Opferrolle zu verlassen. Denn dieses Mitleid, dass du dadurch erhältst, ist nicht zu verwechseln mit der Liebe, die du dir eigentlich wünschst. Diese Rolle aufzugeben ist nicht leicht. Aber stark. Ich versuche nun, egal wie schlimm eine Situation scheinen mag, zu glauben, dass sie mir damit helfen will. Ich glaube daran, dass schlimme Dinge passieren müssen, damit wir daraus lernen. Eine Lektion wird sich so oft wiederholen bis wir sie verstanden haben. Diese Erkenntnisse haben mein Leben so verdammt vereinfacht. Voller Selbstmitleid zu sein ist so kräftezehrend. Ich übernehme die Verantwortung und versuche nicht anderen die Schuld für mein Unglück zu geben. Glücklichsein ist eine bewusste Entscheidung, deine Entscheidung.

Dieser Wandel

Meine Ansichten und meine Einstellung haben sich zum Glück sehr geändert, auch wenn das gedauert hat. So, dass ich zumindest versuche, Dinge positiv zu sehen, das Leben positiv zu sehen und vor allem dankbar zu sein für alles was ich habe. Früher war ich nicht dankbar, ich sah alles was mir fehlte, statt das, was ich hatte.
Mit elf Jahren schrieb ich noch meine Autobiografie mit dem Titel: „ Mein Leben und andere Katastrophen“. Heute schreibe ich Gedichte und meinen Blog, mit einem Ziel: Die Menschen zum Nachdenken zu bringen, jedem einzelnen Hoffnung und ein Lächeln auf den Weg mitzugeben. Das Leben ist zu kurz für ernst. Komm gehen wir zusammen das Leben lieben, wenn du es einmal liebst, wirst du es so schnell nicht wieder aufgeben. Es kann Jahre dauern, bis wir verstehen, was das Leben damals mit uns vor hatte.. Aber so oder so, hat es etwas mit uns vor und schlussendlich wird es gut sein.

Yasemin Kücük von nanaseelentraum.com

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