Interview mit Tim Hamer von dubistgenug.de

Tim ist Gründer von dubistgenug.de und wohnt im wundervollen Berlin. Früher war er sehr abhängig von der Meinung anderer und hat über die Jahre gelernt, wie unglaublich unsinnig das ist.

Heute schreibt er auf seinem Blog zum Thema Selbstwertgefühl, um andere Menschen zu der gleichen Einsicht bringen zu können und ihr Selbstwertgefühl zu stärken.

Doch jetzt lass ich Tim ran! Viel Spass mit dem Interview!

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1. Wer bist Du, und was machst Du?

Hi, ich bin Tim und ich schreibe auf meiner Seite dubistgenug.de über die Themen Selbstwertgefühl stärken und Selbstliebe lernen.

2. Wer warst Du damals, bevor Du gemacht hast, was Du heute machst?

Der größte Unterschied zu damals ist sicherlich, dass es mir nicht mehr so wichtig ist, was andere Menschen von mir denken und ich meinen eigenen Weg gehe. Das war für mich ein sehr langer Prozess in dem ich immer wieder durch meine Ängste gegangen bin und mich immer wieder herausgefordert habe genau die Dinge zu tun, die mir am aller unangenehmsten erscheinen. Somit kann ich auch festhalten, dass ich um einiges mutiger geworden bin.

Außerdem hatte ich damals immer das Gefühl, ich müsste mich in einer bestimmten Art und Weise zeigen, weil ich nur so akzeptiert werden würde. Ich habe immer gegrübelt, wem ich was auf welche Art und Weise erzählen sollte, damit er ein von mir vorher akribisch geplantes Bild von mir bekommt.

Heute bin ich sehr offen und ehrlich und haue meistens einfach das raus, was mir gerade auf der Zunge liegt. Auch kann ich es einfach kommunizieren, wenn mir irgendetwas gegen den Strich geht oder es mir mal schlecht geht. Das wäre früher undenkbar gewesen.

Zusammenfassend kann ich festhalten, dass ich mir selbst einfach viel näher gekommen bin, denke dass ich ein echt knorke Typ bin und ganz genau weiß, was ich will und wer ich bin.

3. Warum machst Du das, was Du machst?

Weil ich für mich festgestellt habe, dass bei mir selbst ganz viele dieser „Probleme“ mit meinem Selbstwertgefühl zusammenhingen.

Wenn ich mich vergleiche, dann bin ich nicht von meinem eigenen Wert überzeugt.
Wenn ich mich verstelle, dann bin ich nicht von meinem Wert überzeugt.
Wenn ich da tue, was andere für mich entscheiden, dann bin ich nicht von meinem eigenen Wert überzeugt.

Zuerst ist mir das immer nur bei mir aufgefallen. Aber je stärker ich mich selbst reflektieren konnte und achtsam mit mir umging, desto mehr stach mir dieser Sachverhalt bei so vielen anderen Menschen ins Auge.

Ich habe dann festgestellt, dass ich über die Jahre sehr effektive Methoden gelernt und auch entwickelt habe, um damit umzugehen und um das Selbstwertgefühl zu stärken.

Deshalb habe ich meine Seite gegründet um interessierten Menschen einen Einblick zu geben, wie man alternativ auch noch mit sich selbst umgehen kann – nämlich mit Selbstliebe und Selbstakzeptanz. Das fehlt meiner Meinung nach vielen Leuten oder vielleicht sogar dieser Welt. Ich bin jetzt bei weitem kein Weltverbesserer. Ich möchte das niemandem aufzwängen. Jeder, der bereit dafür ist, wird dann schon auf meine Seite stoßen, die ich natürlich so sichtbar wie möglich positioniere!

4. Was ist für Dich Erfolg?

Für mich ist jede Sekunde des Lebens ein Erfolg, in der ich vollkommen ich selbst sein kann, mich über mein Dasein freue und mich genauso zeige, wie ich mich gerade fühle.

5. Was waren Deine Stationen zum Erfolg?

Was mir sehr geholfen hat war das Wissen, dass ich immer dann wachse, wenn ich mich verletzlich mache. Wenn ich auf andere Menschen zugehe – und eine Zurückweisung riskiere. Wenn ich eine Seite wie die meine starte – und nicht weiß, wie die Leser darauf reagieren werden.

Dinge zu tun anstatt nur zu Grübeln.

Indem ich diese Zurückweisungen riskiert (und auch oft genug eingsteckt) habe, habe ich mich auf der einen Seite viel besser kennengelernt, weil gerade in solchen Situationen kommen die extrem interessante und aufschlussreiche Gefühle und Gedanken ins Bewusstsein, denen wir sonst kaum Aufmerksamkeit schenken. So wurden mir sehr viele Glaubenssätze und Gedankenmuster über mich bewusst – und ich konnte mit ihnen umgehen anstatt sie mich weiter unerkannt aus meinem Unterbewusstsein beherrschen zu lassen.

Auf der anderen Seite diese Abhängigkeit von der Meinung anderer in die richtige Perskeptive gerückt und davon nicht mein Leben bestimmen lassen.

Ich habe immer wieder gemerkt, dass ich mir selbst vertrauen kann, egal was im Außen passiert und dass mein Kopf mir oft unrealistisch negative Konsequenzen vorgaukelt, nur um mich schön in meiner Komfortzone zu halten.

6. Was ist für Dich der Schlüssel zum Erfolg?

Für mich persönlich ist es sehr wichtig, achtsam zu sein und mich selbst und meine Gefühle aus der Beobachterrolle zu betrachten. Ich habe damit weitestgehend aufgehört, Dinge, die mit mir passieren, zu bewerten oder sie in meine persönliche Geschichte einzubeziehen noch sie mit irgendwelchen Gedankenmustern aus der Vergangenheit zu verknüpfen.

Ich schaue einfach hin und akzeptiere alles, was da ist und bewerte nichts. Das ist für mich einer der Schlüssel – vielleicht nicht zum Erfolg – aber zu einem angenehmen Leben voller Selbstwertgefühl und Selbstakzeptanz.

7. Wie sieht Dein Standard-Tagesablauf (Deine Arbeitsgewohnheiten) aus?

Ich stehe meistens so zwischen 8 und 8.30 Uhr auf, mache mir eine große Flasche mit Wasser und mache eine kleine Yogaroutine am Morgen. Manchmal mache ich mir auch gute Musik an und tanze 1-2 Lieder wild durch mein Zimmer. Das klingt jetzt erstmal etwas abgefahren – aber probier es doch auch mal aus, dann wirst du es nicht mehr missen wollen.

Dann setze ich mich meistens an meinen Rechner und erstelle mir eine To-Do Liste für den Tag und rocke die dann runter. Damit bin ich dann manchmal um 12 Uhr Mittags, manchmal aber auch um 12 Uhr Nachts fertig. Das plane ich immer ganz flexibel. Ich unterbreche meine Arbeit immer wieder, etwa um bioenergetische Übungen zu machen, die ganz einfach zu lernen aber dennoch sehr effektiv für das Wohlbefinden und die körperliche Ausgeglichenheit und Offenheit sind.

Abends spiele ich hin und wieder mal mit meinen Freunden League of Legends (als ADC Main, falls das jemandem was sagt), treffe mich mit Freunden oder quatsche einfach nur bisschen mit meinen wunderbaren Mitbewohnern in meiner 7er Männer-WG.

Ja, hin und wieder mache ich auch ein bisschen Sport, gehe einmal die Woche in ner Hobbymannschaft kicken und jogge hin und wieder mal ein paar Kilometer.

8. Was empfiehlst Du anderen, um genauso erfolgreich zu werden wie Du?

Erfolgreich in einem finanziellen Sinne bin ich ja gar nicht. Wenn jemand wirklich an sich arbeiten möchte und mehr Selbstwertgefühl und Selbstliebe in sein Leben holen möchte, dann kann ich ihm nur raten, seinen Fokus auf den Prozess zu legen, anstatt auf das Ziel. Klar, Ziele sind wichtig, aber uns wird immer früher oder später die Willenskraft wegbrechen, wenn es mal ein wenig steinig auf der Straße zum Ziel wird.

Wenn wir lernen, den Weg an sich zu genießen und jeden einzelnen Schritt, dann hat das eine ganz andere Qualität. Wir erreichen dann keine Ziele, um irgendwann einmal glücklich zu sein. Sondern es stellt sich schon auf dem Weg Glück und Zufriedenheit ein.

Wir erreichen also glücklich unsere Ziele. Ich glaube das hat Tony Robbins mal gesagt 🙂

9. Wenn Du eine Sache in der Welt verändern könntest, was wäre das?

Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Menschen wirklich mit sich selbst beschäftigen anstatt Glück und Erfolg im Äußeren zu suchen. Dazu trage ich ja auch mit meiner Seite bei.

Auf der anderen Seite möchte ich mir eigentlich gar keine Veränderungen wünschen, dann ich bin davon überzeugt, dass die Dinge eh alle zu genau der richtigen Zeit passieren werden.

Ich vertraue einfach darauf, dass immer mehr Leute es kapieren werden und eine kritische Masse erreicht wird. Das kann schneller gehen, als wir es für möglich halten.

Abschließend möchte ich mich bei Aljoscha recht herzlich für diese Interviewanfrage bedanken, der ich natürlich mehr als gerne nachgekommen bin!

Liebe Grüße
Tim

Über den Interivew-Partner:

TestTim ist Gründer von dubistgenug.de und auf seiner Seite geht’s darum, dir ein positives Gefühl dir gegenüber zu vermitteln.

Er schaut mit dir gemeinsam, wie du dich so zeigen kannst, wie du bist und die Angst vor der Meinung anderer Menschen einfach loslassen kannst.

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