Wie entsteht Vertrauen?

Dieser Artikel ist auch als Audio verfügbar:

→   Abonniere den Podcast gerne bei iTunes, Stitcher, oder TuneIn

Vertrauen stellt eine ganz wichtige Komponente in festen oder noch entstehenden Beziehungen dar. Das größte Hindernis, neue Beziehungen knüpfen und aufbauen zu können, ist es, dass Menschen gewohnheitsmäßig Neuem erst einmal mit Mißtrauen entgegentreten.

„Warum kommt er/sie auf mich zu und was will er/sie von mir?“ ist die Reaktion, wenn ein Erstkontakt stattfindet.

Wir haben uns solche Sicherheitsfragen angeeignet, um einen neuen Kontakt zu prüfen. Die Prüfung lautet: wird diese Person mehr Freude oder mehr Schmerz in meinem Leben bedeuten?

Je öfter ein Mitmensch schlechte Erfahrungen im zwischenmenschlichen Bereich gemacht hat, desto schwieriger ist es auch seine Prüfung zu bestehen und damit sein Vertrauen zu gewinnen.

Da der Prüfungsprozess unter Umständen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann, haben sich die Menschen etwas sehr Smartes ausgedacht, um Vertrauen schnell auf andere Personen übertragen zu können: sie sprechen Empfehlungen aus. Getreu nach dem Motto: „Wenn Du mir vertraust, dann kannst Du auch Person X vertrauen, denn ich habe diese Person schon für Dich geprüft“.

Vertrauen ist also übertragbar. Doch was ist Vertrauen denn eigentlich im Kern? Wie kann ich als Mensch Vetrauen aufbauen und wie kann ich es wieder zerstören?

Diese Fragen habe ich mir gestellt und durch eine erste Internetrecherche bin ich auf die Schlagwörter Liebe, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Beständigkeit gestoßen:

1. Liebe

Wenn ich liebevoll zu einem Menschen bin, dann möchte ich diesem nur Gutes tun. Ich freue mich, wenn ich das Wohlbefinden dieser Person anheben kann und wenn ich einen Beitrag leisten konnte, das Leben für sie zu erleichtern.

Bestandteil von Vertrauen aufbauen ist also etwas Gutgemeintes von sich zu geben.

2. Ehrlichkeit

Wenn ich ehrlich zu einem Menschen bin, dann zeige ich mich in diesem Moment verletzlich, denn ich offenbare mein Innerstes und könnte dafür verurteilt und abgewiesen werden. Ich gehe also ein Risiko ein, die Liebe, Zuneigung, Gunst (oder wie man es auch immer nennen möchte) von diesem Menschen aufgrund meiner Ehrlichkeit verlieren zu können.

Bestandteil von Vertrauen aufbauen ist demnach die Bereitschaft, ein Risiko einzugehen.

3. Verlässlichkeit

Wenn ich verlässlich bin, dann gibt es eine Übereinstimmung zwischen meiner Innen- und meiner Außenwelt. Ich setze um, was ich denke oder sage. Ich erscheine beim Termin, den ich ausgemacht habe. Ich helfe beim Umzug, wie ich es versprochen hatte.

Bestandteil von Vertrauen aufbauen ist somit eine gewisse Berechenbarkeit meiner Person.

4. Beständigkeit

Wenn ich beständig bin, dann bin ich nicht nur heute mal ausnahmsweise liebevoll, ehrlich und verlässlich, sondern ich bin es über Jahre hinweg. Wenn Vertrauen eine Pflanze wäre, dann würde ich sie also regelmäßig mit Liebe, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit gießen.

Lieber Leser, liebe Leserin! Wie sieht es mit Dir aus?

  • Wirst Du von Deinen Freunden und Deiner Familie als vertrauenswürdige Person angesehen?
  • Warum? Warum nicht?
  • Welchen der 4 Bestandteile von Vertrauen kannst Du jetzt sofort verbessern?

Ich wünsche Dir viel Spass beim Reflektieren!

Werbung

DANKE!

Hat dich dieser Beitrag weitergebracht? Wenn ja, dann schicke ihn an einen Freund, der ihn auch kennen sollte. Natürlich verneine ich auch nicht, wenn du mir als Dankeschön etwas von meiner aktuellen Amazon Wunschliste bestellen willst. Meine Adresse findest du im Impressum.

Außerdem biete ich hier mein Persönliches Coaching an und hier ein paar Produkte.

Werbung

NOCHMAL DANKE!

VIDEO DES MONATS: