Wie kann ich meinen eigenen Zustand verbessern?

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Wir Menschen fühlen uns zu denjenigen Menschen hingezogen, die unseren Zustand verbessern. Denke dabei zum Beispiel an einen guten Musiker oder einen witzigen Freund.

All das sind Menschen, die die Fähigkeit besitzen, uns besser fühlen zu lassen als zuvor.

Und konkret heißt das auch, dass Du, wenn Du selbst ein Zustandsverbesserer sein willst, herausfinden musst, wie Du Deinen eigenen Zustand verbessern kannst. Denn das ist die Grundvoraussetzung, um ihn auch bewusst bei anderen verbessern zu können!

Den eigenen Zustand verbessern zu können, ist eine Fähigkeit, die ich vor ein paar Jahren noch für unmöglich gehalten hatte. Damals hatte ich gedacht, dass mein Gemütszustand abhängig von äußeren Umständen ist.

Bis ich zu meinem Erstaunen herausgefunden habe, dass das absolut nicht stimmt. Ich habe festgestellt, dass wir es selbst sind, die unseren Zustand verbessern oder verschlechtern – egal in welcher Situation wir uns befinden!

Aber wie? Wie funktioniert das genau mit der Zustandsverbesserung? Was kann ich als Individuum tun, damit ich selbst meinen Gemütszustand verbessern kann?

Wenn mir jemand solche Fragen stellen würden, dann würde ich mit folgender Aufforderung antworten: „Achte auf Deine Gedanken!“

Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass es einen Zusammenhang zwischen Deinen Gedanken und Deinen Gefühlen gibt?

Nein? Dann pass mal auf: kennst Du diese Momente, in denen Du im Kino sitzt und auf der Leinwand ein Mensch getötet wird?

Wie fühlst Du Dich in solchen Momenten?

Und wie fühlst Du Dich, wenn zwei Menschen, ein attraktiver Mann und eine schöne Frau, auf der Leinwand leidenschaftlich Liebe machen?

Kannst Du den Unterschied spüren, zwischen diesen beiden Momenten?

Siehst Du! Ich habe gerade über Worte mit Deinen Gedanken gespielt und Dich jeweils ein unangenehmes, verstörendes Gefühl spüren lassen und ein schönes, prickelndes. Nur über Worte! Nur über Gedanken!

Und wenn Du jetzt erkennst, dass Deine eigenen Gedanken einen wahnsinnig großen Einfluss auf Deine Gefühlswelt haben, dann hättest Du doch bestimmt ein Interesse daran, so viele positive Gedanken wie möglich zu denken, oder?!

Und Du wirst es nicht glauben, aber genau das ist möglich! Ich bin fest davon überzeugt, dass es funktioniert, weil es bei mir funktioniert hat!

Ich habe mir Stück für Stück abgewöhnt, negative Gedanken zu denken und regelmäßig trainiert, mich auf positive zu konzentrieren.

Es erfordert Übung, sehr viel Übung, das tun zu können, aber es ist möglich!

Natürlich ist es nicht so, dass ich nun ein komplett positiv denkender Mensch bin… auch ich habe manchmal Zweifel oder Angst oder Sorgen.

Aber wenn ich mich mit der Person vergleiche, die noch vor ein paar Jahren war, dann sehe ich den heftigen Unterschied zwischen meinem alten und meinem neuen Ich. Und ich kann Dir sagen, es lohnt sich!

Also achte doch mal bewusst darauf, was Dir so tagtäglich durch Deinen eigenen Kopf schwirrt! Achte vor allem auch darauf, welcher Art von Gedanken Du Dich tagtäglich aussetzt:

  • Welchen Einfluss hat Deine unmittelbare Umgebung auf Dich?
  • Meckern Deine Freunde immer nur und reden über negative Dinge?
  • Schaust Du Dir regelmäßig Filme, Serien oder Nachrichten an, die Dich in Deinem Gefühlszustand nach unten ziehen?

Du wirst überrascht sein, wie viel Negativität um Dich herum existiert! Werde Dir aber auch darüber bewusst, dass Du eine Entscheidung für Dich treffen kannst.

Eine Entscheidung diese Negativität nicht an Dich heran zu lassen. Sei es von außen oder von innen!

Du kannst zu Dir selbst „Stopp“ sagen, Dich kurz besinnen und Dich dann direkt auf etwas Positives in Deinem Leben konzentrieren.

Eine Übung, die mir immer wieder dazu empfohlen wurde, ist, kurz aufzuschreiben, für was Du dankbar bist.

Wenn Du das tust, dann konzentrierst Du Dich automatisch auf die positiven Seiten in Deinem Leben. Du siehst dann vor Deinem mentalen Auge die Dinge, die Du als ein Geschenk ansiehst und das lässt Dich sehr, sehr gut fühlen!

Diese Übung ist deswegen so effektiv, weil Du bewusst Deinen mentalen Fokus auf das Positive richtest. Denn wenn Dein mentaler Fokus untrainiert und „ungezähmt“ ist, dann schwirrt er wild durch die Gegend herum und Du bist viel anfälliger für negative Einflüsse.

Deinen Fokus bewusst zu lenken, bewusst zu entscheiden, welche Gedanken Du an Dich heran lässt, ist also eine Fähigkeit, die es Dir ermöglichen wird, Dich in kürzester Zeit besser zu fühlen. Diese Fähigkeit wird Dir nicht nur selbst etwas in Deinem Leben bringen, sondern auch anderen. Denn mit Kommunikation, also gesprochenen oder auf irgendeine Art und Weise ausgedrückten Gedanken, kannst Du auch den Gemütszustand von anderen Menschen verbessern!

Ich wünsche Dir viel Spass dabei, Deinen mentalen Fokus auf das Positive auszurichten!

VIELEN DANK FÜR DEINE UNTERSTÜTZUNG!

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