Warum egoistisch sein gut ist

Du bist ein Egoist.“ Wer diesen Satz schon mal gehört hat, hat sich bestimmt schuldig gefühlt. Denn egoistisch zu sein, ist in unserer Gesellschaft verpönt.

Wer egoistisch ist, der hat nur seine eigenen Interessen im Kopf. Er nimmt keine Rücksicht auf andere und setzt lediglich seine eigenen Ziele um. Derjenige ist ICH-fokussiert und kümmert sich nicht um andere.

Auf den ersten Blick mag das zwar alles stimmen, aber wenn ich tatsächlich ein wenig genauer hinschaue, werde ich bemerken, dass egoistisch sein eigentlich gar nicht so schlecht ist.

Nehmen wir zum Beispiel einen egoistischen Mann, der einen teuren Sportwagen fahren möchte. Für diesen teuren Sportwagen braucht er Geld. Viel Geld.

Und wo bekommt er das Geld her? Na klar! Er muss für andere etwas leisten. Er muss eine Dienstleistung erbringen oder etwas produzieren, das von anderen gekauft wird.

Er muss einen Wert für die Gesellschaft schaffen.

Das heißt, sein egoistischer Trieb, diesen Sportwagen habe zu wollen, zwingt ihn dazu, etwas für andere zu tun.

Dieser Trieb sorgt dafür, dass er im Grunde genommen mehr für andere macht, als jemand, der nicht seinen egoistischen Trieb durchsetzen möchte und sich mit weniger zufrieden gibt.

Interessant oder?!

Menschen, die egoistisch sind, wollen ihr Ding durchziehen. Sie wollen ihre menschlichen Bedürfnisse stillen. Sie wollen, dass es ihnen gut geht. Sie sorgen für sich und ihr Wohlbefinden.

Und dieses Wohlbefinden strahlen sie aus. Sie sind gesund und kräftig, achten auf ihre Bedürfnisse und es geht ihnen gut.

Menschen, die dagegen nicht egoistisch sind und denken, sie müssten sich für andere aufopfern, geht es nicht so gut.

Sie stellen die Bedürfnisse anderer über ihre eigenen Bedürfnisse und die kommen deswegen zu kurz.

Das führt zu weniger Wohlbefinden und es geht diesen Menschen meistens sichtlich schlecht.

Sie sind energielos, weil sie zu viel Energie in Aktivitäten für andere stecken und lassen sich auch nicht selten ausnutzen.

Einen gesunden Egoismus zu entwickeln, ist daher absolut notwendig, wenn Dir Deine eigene Lebensqualität wichtig ist.

Denke ein bisschen mehr an Dich, denn Deine Kraft und Deine Energie ist notwendig, wenn Du auch für andere etwas tun willst.

Denke immer daran, dass Du Dir im Notfall zuerst die Sauerstoff-Maske im Flugzeug aufziehen musst, damit Du genug Luft hast, sie auch anderen, Hilfsbedürftigen überziehen zu können.

Dein Wohlbefinden muss absolute Priorität haben. Überall und zu jedem Zeitpunkt! Denn nur so kannst Du Dein volles Potential nutzen: wenn es Dir gut geht.

Deswegen ist es alles andere als schlecht, egoistisch zu sein. Seine Interessen durchsetzen zu wollen. Auf die eigenen Bedürfnisse zu achten.

Denn Du kannst nur das geben, was Du selbst hast. Wenn Du Dich gut fühlst, kannst Du anderen auch ein gutes Gefühl geben.

Und wenn Du Dich schlecht fühlst… ach, Du weißt schon.

Deswegen nimm doch jetzt mal Dein eigenes Leben genauer unter die Lupe. Schau Dir an, zu welchem Grad Du egoistisch bist und tatsächlich auf Deine eigenen Bedürfnisse eingehst.

Welche Bedürfnisse davon werden tatsächlich von Dir gedeckt?

Und was könntest Du noch heute an Deinem Leben verändern, damit es Dir in Zukunft besser geht?

Ich wünsche Dir viel Spass beim Beantworten dieser Fragen!

DANKE!

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