Ich habe wieder Angst gehabt

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Auf meinem ganz persönlichen Weg habe ich mich schon oft meinen Ängsten gestellt und dabei stetig meine Komfort-Zone erweitern können.

Ich dachte, dass ich schon weitestgehend angstfrei sei, doch es war an diesem Tag nicht so.

 

Nur kurz zur Info: Deine Komfort-Zone ist die unsichtbare Blase, in der Du Dich wohlfühlst. Verlässt Du diese Zone, indem Du beispielsweise etwas Neues, etwas Ungewisses tust, fühlst Du Dich unwohl.

 

Und dieses Unwohlsein spürst Du auch, wenn Du vor einem Schritt stehst, vor dem Du Angst hast.

So einen Schritt hatte ich neulich wieder.

Dieses Gefühl der nackten Angst. Es war mir monatelang unbekannt gewesen. Ich hatte es schon komplett vergessen gehabt.

Und dann kam es plötzlich. Wie aus dem Nichts.

 

Ich saß kurz vor einer Operation im Wartezimmer der Chirugie. Ein Jojo-großes Fettgeschwulst hatte sich über Monate über meinem rechten Schlüsselbein gebildet und musste herausgeschnitten werden.

Und nun saß ich im Wartezimmer des Chirurgen und es durchfuhr mich ein Gefühl, von dem ich dachte, ich hätte es in der Vergangenheit bereits besiegt gehabt.

Aber es war nicht so.

Ich hatte Schiss! Richtig viel Schiss!

Die Angst vor Schmerzen. Die Angst vor großem Leiden.

Und doch war ich mir darüber bewusst, dass ich mich meiner Angst stellen musste. Ich musste diese Gefühlshürde einfach überwinden.

Mich trotz dieses Unwohlseins auf den Operationsstuhl legen und beten, dass alles gut gehen würde.

Und dann ging es los.

Und war auch schon nach 20 Minuten wieder vorbei.

Das Fettgeschwulst lag Jojo-groß neben mir auf dem Operationstisch. Raus aus meinem Körper war der Bastard:

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Und ich um mehrere Liter Angst-Schweiß leichter.

Erneut hatte sich an diesem Nachmittag für mich bestätigt, dass unsere eingebildete Angst oft viel schlimmer ist, als das, was wir dann tatsächlich erleben.

Getreu dem Spruch von Mark Twain haben wir im Leben immer viele Probleme und Sorgen. Die meisten von ihnen treten aber nie ein.

Und so auch hier.

Ich hatte Angst vor Schmerzen und die Schmerzen blieben aus. Ich bin verblüfft, zu was die Medizin heute im Stande ist.

Der ganze Eingriff erfolgte reibungslos und ich habe noch nicht mal die Nadel der Betäubungsspritze deutlich gespürt.

Alles wunderbar. Ich bin wieder ok.

Und trotz der Wunde am Schlüsselbein auch wieder ganz normal am Tippen hier.

Doch eine Frage bleibt.

 

Was ist mit Deiner großen Angst?

Wann entschließt Du Dich dazu, sie zu überwinden?

Glaubst Du nicht auch, dass 90% Deiner Ängste und Sorgen niemals eintreten werden?

Warum machst Du nicht einfach den Schritt, den Du zu gehen hast? Noch heute!

Und erweitere damit Deine unsichtbare Blase, die Dich wie ein Gefängnis zurückhält.

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