Wie das Meistern der Gedanken sich auf das Wohlbefinden auswirkt

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„Ich liebe und akzeptiere mich“. Das ist der Spruch, den ich mir in der Vergangenheit regelmäßig mit einem fetten Grinsen beim Blick in den Spiegel gesagt habe.

Ausgelöst durch eine Internetrecherche nach dem Begriff „Selbstliebe“ entdeckte ich damals eine amerikanische Autorin namens Louise L. Hay. Louise hatte lange Probleme sich selbst zu lieben und zu akzeptieren. Als sie für sich heraus fand, dass bessere Gedanken ein besseres Leben ermöglichen, entwickelte und praktizierte sie über die Jahre Übungen, um ihren Selbsthass Stück für Stück aufzulösen.

Eine ihrer bekanntesten Übungen ist die sogenannte „Mirror work„. Hierbei nimmt man sich einen Spiegel zur Hand, schaut sich selbst mit einem Lächeln tief in die Augen und wiederholt die Affirmation „Ich liebe und akzeptiere mich“. Sie weist darauf hin, dass das anfänglich ungewohnt und auch ein wenig seltsam erscheinen mag, sich mit der Zeit und der Wiederholung aber ein deutlicher Fortschritt in Sachen Selbstliebe erzielen lassen kann.

Da ich mich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema „Gedanken, Gefühle und Handlungen“ auseinandergesetzt habe, kann ich durch meine eigene Forschung und Selbstbeobachtung bezeugen, dass Gedanken tatsächlich Gefühle beeinflussen.

Hierzu ein kleines Beispiel, um Dir zu zeigen, wie schnell Gefühle alleine durch Worte und die daraus resultierenden Gedanken beeinflussbar sind.

Stell Dir dazu jetzt mal einen sonnig, warmen Tag vor, an dem Du gemütlich am weißen Sandstrand im Palmenschatten in der Hängematte liegst und mit einem fetten Grinsen zufrieden auf das kristallklare Wasser eines wunderschönen, türkisblauen Ozeans blickst. Na? Schon Urlaubsstimmung aufgekommen?!

Und stell Dir jetzt mal – zum krassen Kontrast dazu – ein modrig, stinkendes, schlecht beleuchtetes Zimmer vor, das graue, hässliche Wände hat, keine Fenster besitzt, lieblos eingerichtet ist und Du auf einer eklig, verschmierten Couch mit Löchern sitzt und Deine Steuererklärung machen darfst. Na? Immer noch in Urlaubsstimmung?! 🙂

Tja, da siehst Du mal, dass alleine die Vorstellung bzw. der Gedanke an eine bestimmte Situation bei Dir gute bzw. schlechte Gefühle auslösen kann. Unser Gehirn macht nämlich zwischen einer in der Realität wahrgenommenen und einer in Gedanken vorgestellten Situation keine Unterschiede, was die emotionale Reaktion betrifft.

Das ist auch der Grund, warum zum Beispiel Fernsehen die Gefühlswelt von uns sowohl positiv, als auch negativ beeinflussen kann. Wir sitzen vor dem Gerät auf der Couch, sind in die Geschehnisse auf dem Bildschirm zwar nicht direkt involviert, aber können die Gefühle der Protagonisten im Film trotzdem mitempfinden.

Man stelle sich eine junge Single-Frau vor, die sich nach Liebe und Romantik sehnt und sich deswegen abends nach der anstrengenden Arbeit einen Liebesfilm ansieht, weil sie diese Romantik in ihrem eigenen Leben gerade nicht erleben kann. Oder ein hasserfüllter Mann, der sich nach Mitternacht gewalttätige und blutige Boxkämpfe anschaut, um seine angestauten Aggressionen voll ausleben zu können.

Versteh mich nicht falsch. Gefühle zu empfinden ist super. Gefühle sind schließlich das Salz in der Suppe des Lebens. Das Problem dabei ist nur, dass viele Menschen annehmen, dass sie keine Kontrolle über ihre Gefühlswelt haben und Gefühle einfach so passieren, was meiner Erfahrung nach definitiv falsch ist!

Wie im Beispiel vorhin schon gezeigt, hängen meine Gefühle von den Gedanken in meinem Kopf ab. Bin ich als kleines Kind in einer Umgebung aufgewachsen, in der mir regelmäßig vermittelt wurde, dass ich zu nichts fähig und ein Nichtsnutz bin, dann können diese Erfahrungen so einprägsam gewesen sein, dass ich auch heute noch unbewusst denke, dass ich zu nichts fähig bin – selbst wenn ich nach außen hin von meinen Mitmenschen als erfolgreicher Mensch betrachtet werde.

Diese, im Unterbewusstsein schlummernden und von äußeren Umständen ausgelösten Gedankengänge sind die eigentlichen Verursacher für meinen empfundenen Gefühlszustand! Aber nur zu dem Zeitpunkt, zu dem ich dieses Wissen nicht besitze und wenn ich meine Gedankenwelt selbst nicht unter Kontrolle habe.

Denn es ist möglich! Sobald ich es geschafft habe, meine negativen Gedanken regelmäßig zu beobachten und positiv „umzuprogrammieren“, kann ich auch meinen allgemeinen Gefühlszustand verbessern. Und genau das ist es, was Louise mit ihrer Übung bezwecken möchte.

Deswegen empfehle ich Dir, wenn Du genauso wie ich damals von regelmäßig vorkommenden, abwertenden und selbstkritischen Gedanken „befallen“ bist, mit einer Selbstbeobachtung zu beginnen und jedes Mal, wenn sich so ein Gedanke einschleicht, ihn direkt an der Wurzel zu packen und zu stoppen, um damit eine Abwärtsspirale in einen unangenehmen Gefühlszustand zu verhindern.

Denn dann lebt es sich definitiv unbeschwerter!

Ich wünsche Dir beim Trainieren deiner Gedanken viel Erfolg!

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