Warum Du weibliche Männer oder männliche Frauen anziehst

Burning trees of Karlsruhe

Dieser Artikel gehört zur Blogparade von https://www.maennlichkeit-staerken.de und ist nicht für jeden. Er ist speziell für diejenigen unter uns, die folgendes Phänomen erleben.

Wenn Du als Frau weibliche Männer anziehst, dann ist dieser Artikel für Dich. Und wenn Du als Mann männliche Frauen anziehst, dann ist dieser Artikel für Dich.

Und wenn Du das jeweils als Problem empfindest, dann ist dieser Artikel auf jeden Fall etwas für Dich. Wenn nicht, dann ist ja alles ok und Dir hilft vielleicht ein anderer meiner Artikel.

Jetzt aber zum Thema. Zu euch Männern und euch Frauen da draußen, die das beschriebene Phänomen als Problem empfinden.

Also ich hatte das zu mindestens bei mir als Problem empfunden. Als Mann hatte ich eine ganze Weile die Tendenz dazu, männliche Frauen als Beziehungspartner anzuziehen. Also Frauen, die männlich wirken und Dinge tun, die Männer tun.

Fußball spielen, Schwergewichte heben, Computer spielen.

Bitte an dieser Stelle nicht falsch verstehen. Ich habe absolut nichts gegen Frauen, die männliche Dinge tun und auch nichts gegen Männer, die weibliche Dinge tun.

Ich selbst zähle mich ja auch zu denjenigen, die eine weiblichere Ader hatten. Ich verurteile niemanden dafür!

In diesem Artikel geht es wirklich nur darum, zu verstehen, weshalb es überhaupt das oben beschriebene Phänomen gibt.

Wie ich in einem früheren Artikel schon erwähnt habe, haben wir als Menschen alle psychologische Grundbedürfnisse. Diese Grundbedürfnisse sind unser Antrieb im Leben.

Sie bestimmen einen Großteil unserer unbewussten Handlungen, die wir tagtäglich durchführen.
Sie bestimmen, warum wir tun, was wir tun.

Zu den Grundbedürfnissen zählen das Bedürfnis nach Sicherheit, nach Abwechslung, das Bedürfnis, sich besonders zu fühlen und das Bedürfnis nach Liebe und Geborgenheit. Außerdem das Bedürfnis, persönlich an neuen Herausforderungen zu wachsen und das Bedürfnis etwas von sich für andere zu geben.

Wenn Du also als Frau beispielsweise gerne Fußball spielst, dann hat das einen ganz bestimmten, psychologischen Grund. Nichts geschieht durch Zufall. Dieser Sport gibt Dir etwas. Ein Gefühl.

Und jetzt ist natürlich die Frage, welches.

Ich wähle hier das Beispiel der Fußball spielende Frau nur exemplarisch. Liebe Leserin, lieber Leser. Bitte das Folgende auf Deine ganz persönliche Situation anpassen!

Warum spielst Du also gerne Fußball?

Ist es, weil es Dir das Gefühl gibt, etwas Besonderes zu sein? Wenn ja, für wen?
Ist es, weil Du selbst die persönliche Herausforderung suchst? Wenn ja, warum?
Oder ist es vielleicht die Liebe von Deinen persönlichen Fans, die Du erhältst, wenn Du Fußball spielst?

Eine Frau, die gerne Fußball spielt, hat eventuell einen Vater, der Fußball liebt. Die Tochter erhält von ihrem Vater nur dann Liebe, Aufmerksamkeit oder Bestätigung, wenn sie Fußball spielt. Fußball ist also für die Tochter ein unbewusster Weg, die Liebe des Vaters zu erhalten. Ihr Grundbedürfnis nach Liebe zu stillen.

Wie gesagt. Alles nur ein Beispiel, um psychologische Zusammenhänge zu verstehen.

So eine Frau könnte aber auch eine Mutter haben, die für sie kein Vorbild darstellt. Die Tochter lernt unbewusst durch ihre Mutter: alles Weibliche ist schlecht.

Ein Mann dagegen, der Männlichkeit ablehnt, hat eventuell jahrelang von seiner Mutter eingetrichtert bekommen, dass alle Männer Schweine sind.

Er lernt also schon von Grund auf, dass er der Frauenwelt keinen Gefallen tut, wenn er sie sexuell begehrt. Das denkt er zu mindestens.

Liebe Leserin, lieber Leser. Du siehst, dass Deine kindliche Prägung oder Dein Bezug zu wichtigen Personen in Deinem Leben oft einen entscheidenden Einfluss darauf haben, wie Du heute als Jugendlicher oder Erwachsener Weiblichkeit und Männlichkeit empfindest.

Eventuell hast Du sogar nie gelernt, was es bedeutet, weiblich bzw. männlich zu sein, weil Dir das entsprechende Vorbild gefehlt hat.

So viel zu Dir. Jetzt aber zu den Partnern, die Du auf unerklärliche Weise immer und immer wieder in Dein Beziehungsleben „ziehst“.

Wenn wir davon ausgehen, dass jeder Mensch einen männlichen und einen weiblichen Part in sich trägt und diese Teile aber verschieden stark ausgeprägt sind, dann könnte man diesen „männlichen“ und „weiblichen Teil“ wie einen Magneten sehen.

Weiblichkeit zieht Männlichkeit an und umgekehrt.

Möchtest Du also als Frau männlichere Beziehungspartner haben, dann musst Du Dir einmal die Zeit nehmen und Deine eigene Weiblichkeit anschauen. Du musst herausfinden, wie Du zu Deiner Weiblichkeit stehst und ob es da eventuell Blockaden gibt.
Und wenn ja, dann musst Du Deine Weiblichkeit oder auch die „Magnetwirkung“ Deines weiblichen Teils verstärken.

Der einzige Weg, um das zu tun, ist es, Dir Dein unbewusst, männliches Verhalten Stück für Stück bewusst zu machen. Also zu verstehen, warum Du Deine Weiblichkeit unterdrückst.

Erkenntnis ist der erste Schritt. Der zweite Schritt ist es dann, weibliche Dinge zu tun. Auch wenn sie sich anfangs komisch anfühlen. Du musst Dich also mit Deiner Weiblichkeit wieder „anfreunden“ oder „versöhnen„.

Ich persönlich habe diese Arbeit bereits getan. Ich habe mir selbst beigebracht, was es heißt, ein Mann zu sein und meine männliche Identität gestärkt, indem ich Dinge gemacht habe, die Männer tun.

Dass es funktioniert hat, habe ich daran erkannt, dass meine Beziehungspartnerinnen mit der Zeit immer weiblicher geworden sind.

Und ich mich Stück für Stück immer männlicher gefühlt habe.

Dass auch Du so etwas erreichen kannst, siehst Du hier sehr gut in diesem Video. Es wurde bei einem Seminar meines Mentors Tony Robbins aufgenommen und zeigt eine Frau, die innerhalb kürzester Zeit zurück zu ihrer weiblichen Identität gefunden hat.

Obwohl es in englische Sprache ist, kann ich es Dir nur empfehlen, es anzuschauen.

Viel Spaß damit und alles Gute!
Das Video findest Du hier: https://rmtcenter.com/videos/ -> „Making key decisions“

Achso und übrigens. Wie ich oben schon erwähnt habe, ist das ein Artikel der Blogparade von https://www.maennlichkeit-staerken.de und wenn dich Themen rund um Männlichkeit und Weiblichkeit interessieren, dann kann ich noch folgende Artikel dazu empfehlen:

Schau doch einfach mal rein und suche dir das raus, was persönlich für dich passt. Es gibt noch so viele andere tolle Autoren da draußen, die eine hervorragende Arbeit leisten!

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