Warum es nicht wichtig ist, was Dein Nachbar tut

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Nehmen wir an, Du kommst nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause. Du steigst aus Deinem leicht überholten Mittelklasse-Wagen aus und siehst gerade zu, wie Dein Nachbar aus seinem brandneuen Sportwagen aussteigt.

Du siehst sein breites Grinsen im Gesicht, als er die Beifahrertür seines Wagens öffnet und eine bildhübsche, junge Dame in prachtvoller Abendgarderobe aussteigt.

Du denkst Dir: „Wow, was für ein glücklicher Mensch. Ich wünschte, ich würde auch so leben wie mein Nachbar.“

Noch Stunden später fallen Dir die Bilder dieses Moments wieder in den Kopf, während Du zusammengekauert auf der Fernseh-Couch liegst und in den flimmernden Bildschirm starrst.

Du fängst an, Dein Leben mit dem Deines Nachbarns zu vergleichen und Du stellst fest: Dein Leben scheint seinem so unbedeutend und wertlos gegenüber zu sein.

Und je mehr Du darüber nachdenkst, desto mehr verfällst Du in den unangenehmen Zustand einer leichten Depression.

Doch dann wird Dir augenblicklich eine Sache glasklar.

Wenn Du genauer darüber nachdenkst, dann könnte das Leben des Nachbarn ja gar nicht so viel besser sein, als Deins.

Vielleicht hat er jetzt ja einen Haufen Schulden, weil er das Auto abbezahlen muss.

Oder die junge Dame ist eigentlich gar nicht seine Freundin, sondern eine Dame, die für diesen Abend Geld nimmt.

Wer weiß…?!

Vielleicht liegt der Nachbar ja auch gelegentlich weinend im Bett und fragt sich, ob sein Leben überhaupt einen Sinn hat.

Vielleicht hat er ja auch Selbstzweifel und neigt dazu, sich selbst zu verurteilen.

Vielleicht ist sein Leben gar nicht so prickelnd, wie ich es mir immer vorstelle und auch er hat seine ganz eigenen Probleme.

Ja, vielleicht ist mein eigenes Leben ja gar nicht so schlecht, wie ich es bisher angenommen habe!

So in etwa könnte sich ein Gedankengang von Dir einmal abgespielt haben.

Ja, so hat er sich auch schon bei mir abgespielt.

Ich habe in der Vergangenheit oft dazu geneigt, andere für ihr Leben zu beneiden.

Ich habe mein eigenes Leben immer mit anderen verglichen und es hat mir seelisch nicht gut getan, weil ich mich danach immer so minderwertig gefühlt habe.

Und deswegen habe ich es mir dann auch abgewöhnt. Warum? Weil ich erkannt habe, dass ich keinen Vorteil daraus ziehe.

Was bringt es mir, mich mit anderen zu vergleichen?

Wichtig ist doch, dass ich mich mit mir selbst vergleiche: den Unterschied zwischen gestern und heute feststelle. Das ist das Einzige, was mir tatsächlich etwas bringt.

Denn das kann ich selbst kontrollieren. Ich kann niemals kontrollieren, was andere tun und deswegen wird es immer jemanden geben, der besser, schneller oder erfolgreicher ist, als ich.

„There’s always a bigger fish in the sea.“

Das einzige Maß, das in meinem Leben wirklich Sinn macht, ist das Maß, das ich an mich selbst anlege:

War ich heute besser, schneller oder erfolgreicher als gestern? Wenn ja, dann ist das super! Wenn nein, dann gibt es immer noch ein Morgen mit einer neuen Chance.

Ich habe mir angewöhnt, mit Scheuklappen durchs Leben zu gehen und nicht die Leben von anderen zu bewundern, sondern mein eigenes.

Jeden Tag stehen mir deswegen noch ein paar mehr Minuten zur Verfügung, die ich nutzen kann, um mein Leben noch schöner, noch besser und noch erfüllender zu gestalten.

Und seit ich damit begonnen habe, mich auf MICH und MEIN Leben zu konzentrieren, fangen andere Menschen plötzlich an, mich zu beneiden. Witzig, nicht wahr?!

Wie sieht es denn aktuell bei Dir persönlich aus? Neigst Du dazu, andere für ihre tollen Leben zu bewundern?

Warum sparst Du Dir nicht diese Zeit und nutzt sie, um Dein eigenes Leben bewundernswert zu machen?

Beginne direkt jetzt damit, Dir zu überlegen, was Du willst und dann arbeite so lange daran, bis Du es hast. Es ist so einfach.

Und wer weiß… vielleicht wirst Du dann auch eines Tages breit grinsend aus Deinem (bar bezahlten) Sportwagen aussteigen.

VIELEN DANK FÜR DEINE UNTERSTÜTZUNG!

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