Was Du tun kannst, um Deinen Mitmenschen zu helfen

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Es ist Freitag morgen und ich realisiere, dass mir die frische Wäsche ausgeht. Also Schmutzwäsche der letzten Tage gepackt und rein damit in die Waschmaschine. Waschpulver und Entkalker-Tab oben drauf und los geht’s.

Doch was ist das? Das Display der Waschmaschine zeigt mir Fehler 31 an. Ein kurzer Blick in die Online-Ausgabe der Bedienungsleitung und 2-3 Internet-Foreneinträge später weiss ich, dass die Waschmaschine „reif für die Müllpresse“ ist.

Na prima!

Gerade eben noch auf wieder frische Wäsche gefreut und dafür jetzt eine Stress-/Panikattacke, weil ich nicht weiss, was ich machen soll.

Aufgrund der akuten Notlage entschließe ich mich kurzerhand, selbst Hand anzulegen. Ich fange also an, die Wäsche im Waschbecken selbst per Hand zu waschen. Wow, wer hätte gedacht, was das für ein Aufwand ist!

Waschbecken mit Wasser, Waschpulver und Entkalker-Tab vorbereiten. Um ein Überschwappen zu vermeiden, max. 3-4 Wäschestücke auf einmal ins Waschbecken geben. Wäsche gut einweichen. Wäsche nach ein paar Minuten wieder aus dem Waschbecken nehmen und einzeln mit der Duschbrause ausspülen. Dann auswringen und auf den Wäscheständer aufhängen. Bei meinem Wäschekorb voll Kleidung diesen Prozess ca. 10 mal wiederholen.

Fertig!

In diesen 2 Stunden, die ich gebraucht habe für das eigenhändige Waschen der Kleidung, habe ich zum ersten Mal im Leben begriffen, wie wichtig doch die Waschmaschine in meinem Alltag bisher gewesen ist. Ich habe erst in dem Moment, als ich diese Hilfe nicht mehr in Anspruch nehmen konnte, sie zum ersten Mal wertgeschätzt.

Ich habe in Gedanken angefangen, mich bei dem Erfinder der Waschmaschine herzlich zu bedanken. Für die Idee, die Waschmaschine zu bauen und für den Schweiß und Fleiß, den es denjenigen bestimmt gekostet hat, sie zu realisieren.

Interessant ist auf Wikipedia auch zu lesen, dass es nicht nur einen Erfinder der Waschmaschine gab, sondern dass es eine Handvoll Vorgängermodelle gegeben hat und die elektrische Trommelmaschine, wie wir sie heute kennen, von mehreren Ingenieuren stetig weiterentwickelt wurde. Also muss ich mich korrigieren und eigentlich allen Menschen danken, die an der Entwicklung dieses Helfers teilgenommen haben.

Und aufgrund dieses scheinbar kleinen Ereignisses hat sich mein Weltbild plötzlich ganz schön verändert. Mir ist bewusst geworden, dass es mittlerweile viele solche kleinen Helferlein da draußen gibt und das es teilweise Geräte sind, die wir schon gar nicht mehr groß beachten, sondern sie als selbstverständlich annehmen. Man denke dabei zum Beispiel an die öffentlichen Verkehrsmittel. Oder das fließende Wasser aus dem Wasserhahn. Oder die frisch haltende Kälte des Kühlschranks.

All diese Dinge helfen uns täglich ein Leben zu leben, dass frei von kilometerlangen Märschen, Brunnengängen und schweißtreibendem Pflücken bzw. Schlachtungen ist. Sie helfen uns vor allem Zeit zu sparen. Zeit, die wir dafür in Dinge investieren können, die uns am Herzen liegen oder uns einfach total interessieren. Alleine deswegen könnte man hier in der westlichen Zivilisation schon von Luxus sprechen: die Möglichkeit, sich seine Zeit zu einem vergleichsweise großen Anteil frei einteilen zu können.

Und wenn ich so darüber nachdenke, dann besteht doch letztendlich jede Form von Produkt oder Dienstleistung darin, den Menschen Zeit bzw. Geld zu sparen oder mehr Wohlbefinden zu ermöglichen. Und genau das sollte doch die Bestimmung oder Berufung eines jeden Menschen sein: sich ein Gebiet zu suchen, dass einen fasziniert und fesselt und genau in diesem Gebiet sich Wissen und Lebenserfahrung anzueignen, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kreieren, die den Menschen einen Mehrwert schafft.

Um zu verstehen, in welchem Luxus wir eigentlich leben, stelle Dir einfach mal folgendes Szenario vor. Was wäre, wenn der Bäcker von heute auf morgen aufhört, seine Brötchen zu backen? Was wäre, wenn die Tankstellen einfach dicht machen? Was wäre, wenn es heute Abend keinen Strom mehr gibt?

Wird Dir langsam klar, was Dir Dein Heimatland eigentlich alles bieten kann? Und wird Dir jetzt auch klar, warum Unternehmer die wahrhaftigen Helden unserer Zivilisation sind? Denn sie sind es letztendlich, die die Gesellschaft durch ihre Produkte und Dienstleistungen nach vorne bringen. Sie sind es, die den Menschen Zeit bzw. Geld ersparen und ihr Wohlbefinden steigern.

Natürlich gibt es Ausnahmen, aber ich bin davon überzeugt, dass ein Großteil der Unternehmer genau diese Intention verfolgt: einen Wert für den Mitmenschen zu schaffen. Und wenn sie es dann auch tatsächlich schaffen, dann finde ich, dass sie Reichtum und Wohlstand definitiv verdient haben.

  • Welchen Wert möchtest Du für Deinen Mitmenschen schaffen?
  • Welches Problem geht Dir schon seit einiger Zeit auf den Geist und motiviert Dich dazu, es zu lösen?
  • Was möchtest Du an der Gesellschaft verändern, damit mehr Wohlbefinden möglich ist?
  • Kannst Du denn nicht auch ein Unternehmer sein?
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DANKE!

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