Interview mit Raphael von no-right-no-wrong.com

Raphael ist Gründer von no-right-no-wrong.com und wohnt im wundervollen Heidelberg. Er studiert Psychologie, gibt Seminare für Achtsame Kommunikation und trägt leidenschaftlich eine Glatze.

Seinen Blog hat er begonnen, weil er einen tiefen Wunsch in sich spürte, etwas zu erreichen – einen wertvollen Beitrag zu leisten.

Und hier ist er: viel Spass mit dem Interview!

Wer bist Du, und was machst Du?

Ich verstehe mich als Blogger und Trainer, der Menschen unterstützt klar, echt und einfühlsam zu kommunizieren. Die Kommunikation mit anderen (und mit dir selbst) ist zentral für mehr Vertrauen, Klarheit und Stabilität in Beziehung zu anderen und mir selbst.

Ich plane für meinen Blog gerade ein „Rebranding“. Dh. ich überarbeite und präzisiere die Themen, die ich auf dem Blog anbiete. Demnächst beschäftige ich mich auf meinem Blog no-right-no-wrong.com neben Kommunikation auch mit mentalen Stärken. Das heißt mit Fähigkeiten und Methoden, die Menschen helfen, mit schwierigen Situationen erfolgreich umzugehen. 

Neugierig für das Thema hat mich mein Opa gemacht. Es gibt eine Familiengeschichte, in der er mit dem Auto an die slowenische Grenze fuhr, dort aufgehalten wurde und vom Grenzbeamten zum Umkehren gezwungen wurde. Mein Opa fuhr rechts ran, um kurz stehen zu bleiben, während die Grenzbeamten mit anderen Leuten beschäftigt waren. Mein Opa warf den Motor wieder an und rollte zuerst langsam aber stetig über die Grenze – unbemerkt. Er fuhr immer schneller und weiter, bis er außer Sichtweite war. Als ich die Geschichte gehört habe, lachte ich und dachte mir: Unglaublich, Nerven aus Stahl – das hätte ich mir nie getraut. Und das war nur eine Geschichte von vielen. Ich glaube starke Nerven, können auch trainiert werden – darüber will ich neben Kommunikation in Zukunft schreiben.

Wer warst Du damals, bevor Du gemacht hast, was Du heute machst?

Ich war ein Suchender nach Antworten und bin das auch noch heute. Jedoch bin ich heute viel zufriedener, wenn es mal stark bergab oder bergauf geht und bestimmter, wenn es um Werte geht, für die ich eintrete.

Warum machst Du das, was Du machst?

Es macht mir großen Spaß, anderen Leuten Lebenseinstellungen und Konzepte anzubieten, die für mich sehr gut funktionieren. Wenn ich dann sehe, dass andere damit auch etwas anfangen können, freue ich mich um so mehr. Außerdem vertiefe ich mein Wissen und meine Erfahrung, in dem ich sie mit anderen teile. 

Was ist für Dich Erfolg?

Danke für die Frage. Ich denke nämlich, dass jeder für sich Erfolg definieren sollte. Benjamin Zanders spricht darüber in seinem TED Talk. Und er hat auch eine wunderschöne Definition von Erfolg „I have a definition of success. It’s not about fame, wealth or money. It’s about how many shining eyes I have around me.“ 

So wie ich es verstanden habe, meint Benjamin Zanders mit „shining eyes“, wie viele Menschen er durch seine Arbeit berührt hat. Menschen mit meiner Arbeit zu berühren, ist auch mein Kriterium für Erfolg.

Was waren Deine Stationen zum Erfolg?

Als ich begonnen habe Verantwortung für mein Leben zu übernehmen.
Und als ich gelernt habe, mit dieser Verantwortung achtsam umzugehen, wenn z.B. etwas nicht so geklappt hat wie gewünscht.

Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, ist womöglich die wichtigste Einstellung zum Leben aber nicht immer leicht zu realisieren.

Was ist für Dich der Schlüssel zum Erfolg?

Ortwin Meiss, ein Therapeut und Mental Trainer, meint, dass erfolgreiche Menschen (egal ob im Sport oder sonst wo) eine Einstellung verbindet: Misserfolge werden nicht als Fehler sondern wertvolle Informationen über das Weiterkommen gewertet. 

Mit dieser Perspektive gibt es keine Misserfolge nur wertvolle Informationen. Das ist auch meine Erfahrung – auch wenn es schwer ist, weil sogenannte „Rückschläge“ immer mit Frust, Enttäuschung manchmal auch Niedergeschlagenheit einhergeht. Je mehr ich allerdings diese Haltung kultiviere, desto schwächer werden diese Gefühle und umso mehr Kraft gewinne ich aus Misserfolgen. 

Wie sieht Dein Standard-Tagesablauf (Deine Arbeitsgewohnheiten) aus?

Der variiert gerade stark. Gerade mache ich ein Praktikum und bin deswegen nicht so flexibel. Dieses Monat bin ich um 0630 Uhr aufgestanden, habe 15 Minuten meditiert, dann 20 Minuten Körperübungen gemacht. Vor dem Frühstück schreibe ich noch ca. 15 Minuten für meinen Blog. Dann frühstücke ich und fahre um 0900 Uhr mit dem Fahrrad in die Arbeit. Je nach Tag und Woche bleibe ich dort bis ca. 1900 Uhr und fahre dann nachhause. Am Abend lese ich gerne, dabei kann ich sehr entspannen. 

Was empfiehlst Du anderen, um genauso erfolgreich zu werden wie Du?

1. Volle Verantwortung für dein Leben übernehmen (dabei kann dich das Buch 7 Wege zur Effektivität von Stephen Covey unterstüzen)
2. Gestalte deine Lebensvision (dieser Artikel hilft dir dabei: https://markmanson.net/life-purpose)
3. Machen; Nicht darüber lesen oder recherchieren – rein ins kalte Wasser. 

Und dabei nicht vergessen: Misserfolge sind wertvolle Informationen.

Wenn Du eine Sache in der Welt verändern könntest, was wäre das?

Die Art und Weise, wie wir die Welt und andere Dinge sehen und bewerten: Weg von Schubladendenken, Schuldzuweisungen, Vorwürfen, Angst und Hass hinzu mehr Menschlichkeit.
Dafür trete ich auch mit meinem Blog ein.

Über den Interivew-Partner:

RaphaelRaphael ist Gründer von no-right-no-wrong.com und schreibt dort mit Leidenschaft darüber, wie du innere Konflikte lösen und kraftvoll und begeistert durchs Leben gehen kannst.

Um mehr über die Vision seines Blogs zu erfahren, klicke hier.

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